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Projekt IP@LUH stärkt Patentmanagement an der Leibniz Universität Hannover

Projekt IP@LUH stärkt Patentmanagement an der Leibniz Universität Hannover

© Elf_Moondance_pixabay

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert Vorhaben mit rund 1,25 Millionen Euro

Wissenschaft und Forschung sind eine der Grundlagen, aus denen neue Produkte entstehen können. Damit aus klugen Ideen schneller marktreife Produkte werden und wissenschaftliches Knowhow so schnell wie möglich in die Anwendung kommt, stärken das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung die Hochschulen und Forschungseinrichtungen beim Ausbau ihrer Schutzrechts-Aktivitäten: Insgesamt fließen landesweit rund 6,3 Millionen Euro in Vorhaben, die das Schutzrechts- und Patentmanagement der Hochschulen und Forschungseinrichtungen ausweiten sollen. Rund 1,25 Millionen Euro davon gehen an das Projekt IP@LUH, das die strategische Neugestaltung des Patentmanagements an der Leibniz Universität Hannover (LUH) zum Ziel hat.

Die LUH möchte in der Forschung entwickelte Technologien, Erfindungen und andere Ergebnisse erfolgreich in die Anwendung bringen und gleichzeitig den Umgang mit urheberrechtlich geschützten Forschungsergebnissen weiter professionalisieren. Dabei werden verschiedene Wege und Möglichkeiten der Verwertung dieser „Intellectual Property“ (IP) genutzt. Das Projekt IP@LUH erlaubt die Vergrößerung des Patente-Teams, so dass eine intensivere Betreuung von Erfinderinnen und Erfindern und gezieltere Anstrengungen zur Verwertung ermöglicht werden können. Weiter ist geplant, die neuen Prozesse mit einer geeigneten IP-Management-Software effektiv zu unterstützen. Zudem soll in einer Informationsoffensive das Informations- und Beratungsangebot mit Workshops, Informationen im Web und zielgenauen Fortbildungsangeboten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf den neuesten Stand bei IP-Themen bringen.

„Erfolgreiche Patentanmeldungen sind ein starkes Signal, dass Forschungsergebnisse praxisrelevant sind und die Leibniz Universität ihrem Anspruch gerecht wird, Forschung und Anwendung miteinander zu verknüpfen“, erklärt Helge Wilker, Patentreferent der Leibniz Universität. Auch in internationalen Innovations-Rankings sind die Patentportfolios der verglichenen Universitäten ein zentraler Faktor.